Konstanzer Münster 1975 – 2000Singende Mönche aus der Richental-Chrnik
Johanneskirche Freiburg 2000 – 2025
1975 trafen sich eine handvoll Sängerinnen und Sänger zum gemeinsamen Singen. Daraus entstand bald das Vokalensemble „Capella Cantorum Konstanz“, das 25 Jahre lang – bis zum Jahr 2000 – als Spitzenensemble der Konstanzer Münstermusik gelten konnte. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Chorreisen nach Frankreich, Italien, Slowenien, Großbritannien. Rundfunk-, LP- und CD-Aufnahmen.
Ab 2000 formierte sich die „Capella Cantorum“ – bedingt durch den beruflichen Wechsel des Leiters – mit dem Zusatz „Freiburg“ neu und sang inzwischen zahlreiche Konzerte in der Region Freiburg (Klosterkirche Oberried, Dom St. Blasien, Basilika Birnau, Ebersmünster, Münster Villingen, Wallfahrtkirche St. Trudpert, Stadtkirche Bräunlingen, Schlosskirche Sigmaringen, Freiburger Münster, Johanneskirche Freiburg). Mit „Musik der Engel“ (Birnau) und „Wer die Wahrheit sucht …“ (Edith Stein) setzte das Ensemble in Richtung thematische Konzerte bemerkenswerte Akzente. Der Chor führte an der Johanneskirche erstmals in Freiburg das Format des „Choral Evensongs“ ein.
Mit einem besonderen „Festprogramm“ gestaltet das Ensemble nun das 50. Jubiläum im Jahr 2025:
Sonntag, 29. Juni, 11.15 Uhr: Musikalische Mitgestaltung des Hauptgottesdienstes im Konstanzer Münster
Sonntag, 2. November, Allerseelen: „Requiem“ von Colin Mawby in Tennenbronn-Schramberg
Sonntag, 9. Novemeber, 19.00 Uhr: „Very british“ – Chor- und Orgelmusik aus Renaissance, Romantik und Moderne, in der Konzertreihe der Johannekirche Freiburg
Sonntag, 7. Dezember, 19.00 Uhr: „Rorate-Gottesdienst“ St. Johann, Freiburg
Die „Capella Cantorum Freiburg“ singt Motetten von Melchior Franck, Johann Hermann Schein, Francesco Roselli, Jo Akepsimas, Giovanni P. da Palestrina, Charles Gounod und Zoltan Kodaly.
Eine Frauenbesetzung der „Capella“ gestaltet den Gottesdienst, der unter dem Leitgedanken „Wer die Wahrheit sucht“ steht, musikalisch mit Chorimprovisation und u. a. Werken von Klaus Wallrath, Kathi Stimmer, Carl-Bertil Agnestig, Wilm Geismann und Gregorianik.
Instrumental unterstützt wird das Frauen-Vokal-Ensemble bei den Improvisationen durch Shizuyo Oka (Klarinette) und Johannes Blumenröther (Violine).
Rein instrumental erklingt das „Duo“ KV 423 für Violine und Klarinette von Wolfgang Amadeus Mozart.
Musikalische Leitung: Wilm Geismann
An der Orgel: Bernhard Marx
Aus dem Edith-Stein-Konzert 2017 greift Wilm Geismann das Leitmotiv „Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott“ in neuem Gewand mit instrumentaler Erweiterung – Violine und Klarinette – wieder auf.
Eine besondere Klammer zur Biographie Edith Steins wird mit dem „Quatuor pour la Fin du temps“ von Olivier Messiaen gesetzt. Shizuyo Oka spielt den 3. Satz „Abime des oiseaux – Abgrund der Vögel“. Das Werk entstand 1941 im deutschen Kriegsgefangenenlager Görlitz.
Edith Stein, die einige Zeit in der Freiburger Wiehre lebte und arbeitete, trat später in Köln in einen Frauenorden ein und wurde 1942 wegen ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten deportiert und im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. 1998 als Märtyrerin heilig gesprochen.
Der Zugang zum Gottesdienst ist unter der Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln mit Maske möglich. Voranmeldung nicht erforderlich!
Corona schränkt im Moment immer noch alle Aktivitäten massiv ein. Wann die Proben wieder aufgenommen werden können, ist im Moment nicht abzusehen. Bei Neustartsind uns aber in Alt und Tenor jeweils eine Sängerin bzw. Sänger herzlich neu willkommen (siehe unter Mitsingen?)
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.